Die Wolfsfrau

Genau DAS, was im unten stehenden Text "Die Wolfsfau" beschrieben ist, habe ich Selbst erlebt. Es geht meine geliebten Wolfsfrauen, sowie alle, die es werden wollen!

Es geht wirklich ‚ô•

 

La Loba (aus dem Buch "Die Wolfsfrau") sang so lange √ľber meinen Knochen, bis nicht nur Fleisch und Blut, sondern endlich auch mein Fell dr√ľber wuchs, damit ich mich im Spiegel des Meeres erkennen konnte. Und ich liebe es. Ich liebe mich. Ich liebe selbst mein Fell und meine sicher manchmal auch Furchteinfl√∂√üende Wolfsnatur! Aber auch meine F√ľhrungskraft als Alphaw√∂lfin, meine St√§rke zu mir und meiner Wolfsnatur stehen zu k√∂nnen, meine Loyalit√§t die Schwachen nicht zur√ľck zu lassen und die Liebe zu allen Wesen, die aus einem geheilten Herz geboren wurde, dass aufgebrochen und zerst√∂rt schien! Ich f√ľhle mich endlich wieder "ganz".

Ganz Frau

Ganz ich

Ganz Wolfsfrau

Instinktsicher gef√ľhrt...

 

 

 

"DIE WOLFSFRAU":

In einer einzigen Sekunde kam all das wieder zu ihr zur√ľck, was sie schon immer war und immer sein w√ľrde. Es brach sich Bahn mit gro√üer Kraft und wieder einmal mehr staunte sie √ľber das hei√üe Rinnen in ihren Adern und das s√ľ√üe, wilde Pochen ihres Herzens.

 

Sie hatte es noch einmal versucht, sich in tiefer Liebe einem Mann hinzugeben. Sanft, anpassungsfähig, hingebungsvoll, so wie all die anderen, die sie sonst immer verurteilten.

 

Doch das M√§nnliche kam ihr nicht nah, lie√ü sie stehen wie einen Edelstein, der nur mit den Augen betrachtet wird. Einen, auf den man stolz ist und den man auch liebt, aber niemals den ganzen Tag in seiner Hand tragen w√ľrde, um jede kleinste Rinne zu f√ľhlen, hin und her wiegend in der Hand, ihn immer wieder ber√ľhrend und um den man Angst h√§tte, ihn zu verlieren und den man deshalb am Herzen tr√§gt.

 

Sie kam sich vor, als w√§re sie die Frau eines alten Paares, die nur nebeneinander her lebten. Doch ihre Haut gl√ľhte vor Verlangen in der Nacht, ihre Seele wollte erkannt, erfragt und gehalten werden...

 

Und dann, in einer einzigen Sekunde, kam es wieder.

 

Es rauschte durch ihr Blut und es machte sie trunken. Es war ein Wunder, mit welcher Macht es in ihr wieder geboren wurde. Und sie begann zu rennen, immer schneller. Sie streifte die Schuhe ab und ihre Kleider, w√§hrend sie rann...und ein tiefes, kehliges Lachen entstieg ihrer Brust. Oh, welche Freude! Ihre F√ľ√üe gruben sich mit jedem Schritt in die dunkle, von Laub bedeckte Erde...sie sog tief den harzigen Duft der B√§ume in ihre Lungen...ihr innerer Blick erwachte in der beginnenden D√§mmerung und der Mond wurde ihr zur Krone.

 

Sie war die WOLFSFRAU, DIE mit den W√∂lfen rennt und mit den Adlern fliegt. Sie war die Frau in deren Blut das rythmische Lied der Gezeiten herrschte, sie war Gebieterin der Elemente, H√ľterin des Mondes und wilde S√§ngerin der Nacht. Sie war die, die mit den Sternen sprach und mit den Tieren schlief.

 

Sie war die Schöpferin des Ursprungs, Trinkende der einen Quelle, sie war die Herrscherin ihrer Instinkte und ihr Blick war frei und wild.

 

Endlich hatte sich alles erinnert und sich Bahn geschafft. Sie legte ihr altes, versuchtes Ich ab wie einen Mantel.

 

Und sie rief das Feuer:

"Feuer. Ich bin dein. So wie du, will ich brennen und brennen. AHO."

 

Und sie rief den Wind.

"Wind. Ich bin dein. So wie du will ich Wehen und Wehen und dort hingehen, wo es mich hinweht. AHO."

 

Und sie rief das Wasser.

"Wasser. Ich bin dein. So wie du will ich fließen und fließen. AHO."

 

Und sie nahm die Erde.

"Erde. Ich bin dein. So wie du will ich wachsen und wachsen und wachsen. AHO."

 

Und sie erkannte:

Die einen kennen die Arten der Gräser und Bäume. Sie kannte die Arten der Sehnsucht.

Andere kannten die Wege in andere Länder, sie allein die der verwundeten Liebe.

 

Und so wurde sie getauft von Mutter Erde und allem, was auf ihr zu finden war. Freiheit pochte ihr Herz und wurde emporgehoben in die stärkste Kraft.

 

Sie hatte sich erinnert.

 

ETWAS in ihr hatte SIE erinnert.

 

Es w√ľrde immer in ihr leben.

 

Und sie aufwecken, wenn sie versuchte, eine Andere zu sein.

 

Denn, Wolfsfrauen kann man nicht ändern.

 

Dies ist ihr großer Zauber.

 

IMMER wieder zu dem zu werden, was sie immer waren, was sie sind und immer sein werden.

 

 

 

 

Text gefunden in Facebook bei der "Kriegerin des Herzens"